10 Dienst am Schöpfer

10 Dienst am Schöpfer

zitiert aus Ra 18.13

Ra spricht aus der 6. Dichte, der Dichte der Einheit, zu uns. Dort gibt es keine Paradoxien mehr, die Polaritäten sind vereint und Bewusstsein strebt danach, sich wieder völlig unverzerrt mit dem Schöpfer zu vereinen.

Die zwei „Hauptverzerrungen“, wenn man so mag, die Ra im Gesetz des Einen in Erinnerung ruft, sind die positive oder negative Polarisierung im Bewusstsein, aus der ein Wesen in der dritten Dichte seine eigene Polarisierung wählt.

Hat Jesus mit seinem Ausspruch aus Offenbarung 3.15/16 diese „metaphysische Aufforderung“ treffend beschrieben?

Ich weiß deine Werke, dass du weder kalt noch warm bist. Ach, dass du kalt oder warm wärest! Weil du aber lau bist und weder kalt noch warm, werde ich dich ausspeien aus meinem Munde.

Laut Ra streben nur wenige Menschen auf diesem Planeten eine bewusste Polarisierung zur Erntereife in die vierte Dichte an. In der vierten Dichte trennen sich die Wege: Negativ polarisierte Wesen – die zu Dienst am Selbst, zu einem Dienst am Schöpfer durch Liebe und Dienst am eigenen Selbst orientiert sind – werden im Zuge der Ernte auf einem negativen Planeten der vierten Dichte ihren Weg fortsetzen. Die zahlenmäßig wesentlich mehr positiv erntereifen Wesen werden ihre Orientierung des Dienstes am Schöpfer durch Dienst und Liebe an Anderen in der vierten Dichte auf der Erde weiterentwickeln. Die meisten Geist/Körper/Seele-Komplexe werden den jetzigen Zyklus auf einem anderen Planeten der dritten Dichte wiederholen. Spätestens in der sechsten Dichte endet der negative Weg in einer Sackgasse. Das Wesen wechselt die Polarität und akzeptiert den Schöpfer im Anderen-Selbst.

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09 Das Gesetz des Einen 3

zitiert aus Ra 12.24

Dass es unter dem Gesetz des Einen keine Fehler gibt, damit verblüfft Ra den Fragesteller Don Elkins mehrmals im Laufe der Konversation:

12.24 Fragesteller: [Wäre] dies gegen das Gesetz des Einen, und würde ich einen Fehler begehen, […]?

Ra: Ich bin Ra. Unter dem Gesetz des Einen gibt es keine Fehler.

14.34 Fragesteller: Kannst du mir sagen, ob wir unsere Bemühung einigermaßen erfolgreich durchführen?

Ra: Ich bin Ra. Das Gesetz ist Eins. Es gibt keine Fehler.

In Ra 44.17 und 78.27 gibt Ra ähnliche Antworten. Sehr deutlich, dass es dabei auch um konkrete Handlungen geht, wird es in Ra 32.1, wo Ra eine Handlung von Carla, dem Instrument, kommentiert, die zu unangenehmen Auswirkungen geführt hatte:

„Es gibt keine Fehler, einschließlich der Handlung dieses Instruments.“

Diese Aussage kann zur ein oder anderen Zeit durchaus eine Herausforderung für die Reflektion des eigenen Selbst darstellen. Ra 69.17 mag einen hilfreichen Hinweis zum Nachdenken über eigene Fehler geben: „Freier Wille bedeutet nicht, dass es keine Umstände geben wird, in denen die Berechnungen falsch sind. Dies ist in allen Aspekten der Lebenserfahrung so. Auch wenn es keine Fehler gibt, gibt es Überraschungen.“

Dass es keine Fehler gibt, entbindet nicht von Verantwortung! Zum Umgang mit Verlangen, die nicht im Einklang mit dem Gesetz des Einen stehen, siehe Ra 18.5.

08 Das Gesetz des Einen 2

08 Das Gesetz des Einen 2


zitiert aus Ra 4.20

Auf der Suche nach einem tieferen Verständnis dessen, was Ra mit dem Gesetz des Einen meint, und Fortschritten im Verstehen von Heilungstechniken, stellt Don Elkins in der vierten Sitzung diese Frage:

4.20 Fragesteller: Mein Ziel ist es hauptsächlich, mehr vom Gesetz des Einen zu entdecken, und [es wäre] sehr hilfreich, Heilungstechniken zu entdecken. […] Du kannst keine Vorschläge machen, deshalb werde ich fragen, ob du mir das Gesetz des Einen darlegen kannst und die Gesetze des Heilens?

Ra: Ich bin Ra. Dem Gesetz des Einen, obwohl jenseits der Begrenzungen des Namens, wie ihr Klangschwingungskomplexe nennt, kann man sich durch die Aussage nähern, dass alle Dinge eins sind, dass es keine Polarität gibt, kein Richtig oder Falsch, keine Disharmonie, sondern nur Identität. Alles ist eins, und dieses Eine ist Liebe/Licht, Licht/Liebe, der Unendliche Schöpfer. […]

Ra erläutert im weiteren Teil seiner Antwort, dass Heilung eine der primären Verzerrungen des Gesetzes des Einen ist. Demnach entsteht Heilung durch ein tiefes, inneres Verständnis des Gesetzes des Einen, dass es keine Disharmonie gibt, keine Unvollkommenheit, sondern alles ganz und perfekt ist.

Intelligente Unendlichkeit kann dann die spirituellen, mentalen und materiellen Körper so formen, dass sie mehr im Einklang mit dem Gesetz des Einen und weniger verzerrt sind.

Don Elkins legt zu Beginn der dreijährigen Konversation mit Ra sehr viel Gewicht auf das Thema Heilung. In Ra 4.19 erinnert Ra daran, dass Heilung nur ein Aspekt des Gesetzes des Einen ist.

07 Gesetz des Einen 1

07 Das Gesetz des Einen 1



zitiert aus Ra 1.7

Das Gesetz des Einen wird an mehreren Stellen im Ra-Material definiert. Die hier zitierte Beschreibung wird direkt zu Beginn der 106 Sitzungen umfassenden Kommunikation von Ra gegeben.

Gleich zu Beginn dieser Sitzung erläutert Ra seine eigene, historische Rolle in Bezug auf das Gesetz des Einen:

1.1  Fragesteller: Es scheint so, als ob die Mitglieder des Bündnisses[1] eine bestimmte Absicht verfolgen. Gilt das auch für dich, und falls ja, was ist deine Absicht?

Ra: Ich bin Ra. […]

Wir sind alt auf eurem Planeten und haben mit verschiedenen Graden des Erfolges darin gedient, das Gesetz des Einen, der Einheit, der Einzigkeit an euch Menschen zu übermitteln. Wir sind auf eurem Planeten gewandelt. Wir haben die Gesichter eurer Leute gesehen. […]

Im alten Ägypten nahm Echnaton (Ra 2.2) das Gesetz des Einen bewusst an und verbreitete es, jedoch ohne langfristigen Erfolg:

Wir sprachen zu einem, der zuhörte und verstand und in der Position war, das Gesetz des Einen zu erlassen. Doch die Priester und Menschen dieser Ära verzerrten unsere Botschaft schnell und beraubten sie von dem, sagen wir, Mitgefühl, mit der Einheit durch ihre eigene Natur durchdrungen ist. Da sie alles enthält, kann sie nichts verabscheuen. (Ra 1.5)

[1] Das Bündnis der Planeten im Dienst des Unendlichen Schöpfers (im englischsprachigen Original: Confederation of Planets in the Service of the Infinite Creator)

06 Unendlichkeit ist Einheit

06 Unendlichkeit ist Einheit



zitiert aus Ra 1.7

Ra und das Gesetz des Einen stehen in einer Verbindung mit der Einheit bzw. der Dichte der Einheit oder der sechsten Dichte.

Ra ist ein sozialer Erinnerungskomplex (das vereinigte Bewusstsein einer planetaren Bevölkerung) am Ende der sechsten Dichte, vor dem Übergang in die siebte (von insgesamt acht Dichtestufen), während wir uns im Übergang von der dritten zur vierten befinden.

In Ra 1.1 beschreibt Ra seinen eigenen Bewusstseinszustand so:

Ra: Ich bin Ra. […] Wir sind diejenigen vom Gesetz des Einen. In unserer Schwingung sind die Gegensätze ausgeglichen, die Komplexitäten sind vereinfacht und die Widersprüche haben eine Lösung. Wir sind eins. Das ist unsere Natur und unser Zweck.

In der Dichte der Einheit vereinigen sich der positive und der negative Pfad. Die Entscheidung, einen dieser beiden Pfade aufzugreifen, um den Schöpfer zu erkennen, ergibt sich in unserer Dichte. Die Polarisierung zu entweder mehr als 50% zu Dienst an Anderen oder mehr als 95% zu Dienst am Selbst qualifiziert einen Geist/Körper/Seele-Komplex für die nächste, die vierte Dichte.

Die Wege der positiven und negativen Polarisierung trennen sich in der bevorstehenden Ernte in die vierte Dichte. Am Übergang von der fünften zur sechsten Dichte stößt ein negativ polarisierter Geist/Körper/Seele-Komplex jedoch auf das Ende einer Sackgasse, da ohne das liebevolle Akzeptieren des Anderen-Selbst als Schöpfer keine weitere Entwicklung möglich ist, und wechselt die Polarität.

Laut Ra wird die Erde eine positiv polarisierte, vierte Dichte tragen.

05 Die Reise der Suche

05 Die Reise der Suche


zitiert aus Ra 1.7

Das Gesetz des Einen ist eine Einladung, sich mit der eigenen Unendlichkeit zu beschäftigen, oder anders ausgedrückt: das eigene Bewusstsein als einen Teilaspekt des Einen Unendlichen Schöpfers wertzuschätzen. Ra betont das Prinzip der unendlichen Vielfalt, nicht nur dieser Schöpfung, sondern auch der zahlreichen anderen Schöpfungen. Die verbindende Einheit besteht im gemeinsamen Fortschreiten durch die Entfaltung der Erfahrung des Schöpfers, die durch den freien Willen von Logoi (wie unserer Milchstraße), Sub-Logoi (wie unserer Sonne) und Sub-Sub-Logoi (wie wir) noch lebendiger ausgestaltet wird, als wenn der Schöpfer „alles allein machen“ würde. Wie die unendliche Vielfalt der Ausgestaltungen zum großen Ganzen steht, erläutert Ra in der folgenden Frage:

16.38 Fragesteller: Und dann ist das Gesetz des Einen wahrlich universal im Erzeugen der Weiterentwicklung in Richtung der achten Dichte oder Oktave in allen Galaxien. Ist dies korrekt?

Ra: Ich bin Ra. Dies ist korrekt. Es gibt unendliche Formen, unendliche Erkenntnisse, aber die Entwicklung ist eine.

Unendlichkeit wird im Gesetz des Einen als etwas beschrieben, das tatsächlich erfahren werden kann, indem durch Arbeiten im sechsten Chakra, dem Indigo-Strahl oder dritten Auge, Kontakt mit intelligenter Unendlichkeit hergestellt wird.

Ra beschreibt im Gesetz des Einen die Umwandlung von intelligenter Unendlichkeit zu intelligenter Energie als den Prozess, mit dem aus Licht Liebe entsteht und geformt wird, oder der Adept beginnt, mit Liebe im Herzen und dem Ausdruck des Schöpfers im blauen Strahl, seinen Dienst an Anderen aus intelligenter Unendlichkeit heraus zu manifestieren.

04 Du bist Teil eines Gedankens


zitiert aus Ra 1.0

Ra führt an dieser Stelle direkt in seiner ersten Kommunikation das Konzept des ursprünglichen Gedankens ein und spricht dabei bedeutende Konzepte der Philosophie des Gesetzes des Einen an:

  • Liebe oder die Schwingung des grünen Strahls (Herz-Chakra) ist die Schwingung der kommenden vierten Dichte und deshalb zentral für alle, die sich bewusst auf den Weg gemacht haben.
  • Die Philosophie des Gesetzes des Einen und seine Einladung, der spirituellen Natur des Schöpfers vollen Ausdruck im eigenen Leben zu erlauben, haben ein praktisches Ziel: Dienst.

Während das Gesetz des Einen zwar weder „mit dem Licht noch mit der Dunkelheit zwinkert, sondern für Dienst am Anderen und Dienst am Selbst zur Verfügung steht“ (Ra 7.15), hat Ra sich eindeutig für den positiven Weg des Dienstes an Anderen positioniert und stellt in den 106 Sitzungen immer wieder heraus, dass der negative Weg, auch wenn er ein legitimer Weg sein mag, um die vierte und fünfte Dichte zu erreichen, in der sechsten Dichte an seinem Ende ankommt. Spätestens dann müssen die Lektionen der Liebe und das Erkennen des Schöpfers im Anderen-Selbst gelernt und integriert werden.

Das, was wir wirklich sind, hat nichts Materielles an sich. Das Gesetz des Einen reiht sich damit in die vielzähligen Schriften ein, die die Unsterblichkeit und Unvergänglichkeit der Seele oder des Bewusstseins vertreten. Im Laufe des telepathischen Gesprächs beschreibt Ra unter anderem, wie die Inkarnationen, die in der von Ra Raum/Zeit genannten Seite unserer Realität stattfinden, im nicht-materiellen Zeit/Raum zwischen den Inkarnationen reflektiert und programmiert werden.

03 Der ursprüngliche Gedanke

14 LLW 03


zitiert aus Ra 1.0

Der „ursprüngliche Gedanke“ ist ein Begriff, den Ra an mehreren Stellen im Gesetz des Einen erwähnt. Während er einerseits betont, dass es kein richtig oder falsch gibt, macht er andererseits auch deutlich, dass wir Menschen uns sehr vom ursprünglichen Gedanken entfernt haben. Dadurch verzerren wir unsere eigene Realität zu einem unharmonischen Schauspiel, wie wir es zum aktuellen Zeitpunkt auf der Erde erleben.

Den ursprünglichen Gedanken spricht Ra direkt in der ersten Sitzung an und erläutert sein Verständnis davon. Dieses Lehr/Lern-Werkzeug bezieht sich dabei auf folgenden Auszug:

1.0 Ra: Ich bin Ra. […]

Das Bündnis der Planeten im Dienst des Unendlichen Schöpfers hat nur eine wichtige Botschaft. Diese Botschaft, meine Freund, wie ihr wisst, lautet: „Alle Dinge, alles Leben, die ganze Schöpfung ist Teil eines ursprünglichen Gedankens.“

[…]

Ra vertieft diesen Gedanken wenige Absätze später, was im nächsten Lehr/Lern-Werkzeug aufgegriffen wird.

02 Der Schöpfer im Anderen

02 Der Schöpfer im Anderen


in Anlehnung an Ra 10.14, „Übung Zwei“

Fragesteller: Könntest für die allgemeine Entwicklung [der] Leser dieses Buches einige der anzuwendenden Praktiken oder Übungen angeben, um eine Beschleunigung in Richtung des Gesetzes des Einen zu bewirken?

Ra: Ich bin Ra.

[…]

Übung Zwei. Das Universum ist ein Wesen. Wenn ein Geist/Körper/Seele-Komplex einen anderen Geist/Körper/Seele-Komplex sieht, sieh den Schöpfer. Dies ist eine hilfreiche Übung.

[…]

01 Übungen zur Erleuchtung

01 Übungen zur Erleuchtung


in Anlehnung an Ra 10.14

Fragesteller: Könntest für die allgemeine Entwicklung [der] Leser dieses Buches einige der anzuwendenden Praktiken oder Übungen angeben, um eine Beschleunigung in Richtung des Gesetzes des Einen zu bewirken?

Ra: Ich bin Ra.

Übung Eins. Diese ist die nahezu höchst zentrierte und anwendbare innerhalb eures Illusionskomplexes. Der Moment enthält Liebe. Dies ist die Lektion/das Ziel dieser Illusion oder Dichte. Die Übung besteht darin, diese Liebe bewusst in Bewusstseins- und Erkenntnisverzerrungen zu suchen. […]

Übung Zwei. Das Universum ist ein Wesen. Wenn ein Geist/Körper/Seele-Komplex einen anderen Geist/Körper/Seele-Komplex sieht, sieh den Schöpfer. Dies ist eine hilfreiche Übung.

Übung Drei. Schau in einen Spiegel. Sieh den Schöpfer.

Übung Vier. Blicke auf die Schöpfung, die um den Geist/Körper/Seele-Komplex jedes Lebewesens liegt. Sieh den Schöpfer.

Die Grundlage oder Voraussetzung dieser Übungen ist eine Vorliebe für das, was ihr Meditation, Kontemplation oder Gebet nennt. […]